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Lebensgeschichten

Sie liebten und förderten Kunst und Literatur, bauten Sammlungen und Bibliotheken auf oder erfreuten sich vielleicht auch nur an einem schönen Bild im Wohnzimmer. Dann wurden sie als Jüdinnen und Juden von den Nationalsozialisten stigmatisiert, enteignet und verfolgt. Viele wurden ermordet, die Erinnerung an diese Menschen und ihre Verdienste sollte für immer ausgelöscht werden.

Dabei haben viele jüdische Bürger:innen mit großem Engagement in Kunst, Kultur und Gesellschaft gewirkt: als Fördernde, Sammelnde oder Kunstschaffende, als Kunsthändler:innen, Käufer:innen, Freund:innen, Stifter:innen oder Wohltäter:innen. Welchen unermesslichen Beitrag sie damit für ihr Land geleistet haben, ist heute kaum noch bekannt. Wir möchten ihre vergessenen Lebens- und Familiengeschichten zurück ins Gedächtnis holen.

  • Foto
    Kunstwerk aus der Sammlung von

    Familie Flersheim

    Jetzt stillsitzen, Jakob Nussbaum kommt!

    Geflohen, deportiert, umgebracht

    Geflohen, deportiert, umgebracht

  • Foto Berolzheimer
    Kunstwerk aus der Sammlung von Berolzheimer

    Michael Berolzheimer

    Im Salon von Untergrainau

    Bedroht, ausgeschlossen, gestrichen

    Bedroht, ausgeschlossen, gestrichen

  • Foto Guttsmann
    Kunstwerk aus der Sammlung von Guttsmann

    Friedrich Guttsmann

    Der sorgenfreie Fabrikant

    Rechtlos, arbeitslos, wohnungslos

    Rechtlos, arbeitslos, wohnungslos

  • Foto Liebmann Mayer
    Kunstwerk aus der Sammlung von Liebmann Mayer

    August Liebmann Mayer

    Verliebt in Toledo

    Verfolgt, beraubt, ermordet

    Verfolgt, beraubt, ermordet

  • Foto Mosse
    Kunstwerk aus der Sammlung von Mosse

    Rudolf Mosse

    Der Pressezar bittet ins „Mosseum“

    Arisiert, enteignet, vertrieben

    Arisiert, enteignet, vertrieben

  • Foto Schmidl
    Kunstwerk aus der Sammlung von Schmidl

    Marianne Schmidl

    Faszination Afrika

    Abgewiesen, ausgenommen, ermordet

    Abgewiesen, ausgenommen, ermordet