Bildung und Vermittlung
Wer waren die Opfer des NS-verfolgungsbedingten Kulturgutentzugs? Was geschah mit ihrem Besitz? Welche Bedeutung hat der nationalsozialistische Kunstraub noch heute für uns? Was bedeutet Aufarbeitung und Erinnerung?
Diese und weitere Fragen sind zentraler Bestandteil unserer Vermittlungsarbeit, die kulturelle und historisch-politische Bildung verbindet. In verschiedenen Angeboten für Jugendliche und junge Erwachsene im Museum und für den Unterricht setzen wir uns insbesondere mit jüdischen Lebensgeschichten auseinander, vertiefen historisches Wissen, schaffen Raum für Begegnung und Austausch und fördern Empathie und Denkanstöße für die eigene Lebenswelt und Gegenwart.
Gruppenangebote in Museen
Wir bieten Vermittlungsformate in den Staatlichen Museen zu Berlin, den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und im ländlichen Raum Sachsens an. Die Formate richten sich an Jugendliche und junge Erwachsene ab der 9. Klasse, sowohl im Klassenverband als auch in außerschulischen Kontexten. Genaue Inhalte, Ausführungsorte und Anmeldemöglichkeiten entnehmen Sie bitte den einzelnen Angeboten.
Bildungsmaterialien für den Unterricht
Die Bildungsmaterialien können in zwei bis drei Unterrichtseinheiten à 45 Minuten benutzt werden und sind eng auf die Inhalte der Website abgestimmt. Sie leiten Schüler:innen dazu an, sich mittels Hörstationen, Kurzfilmen und Kartenmaterialien eigenständig und in Kleingruppen mit den „vergessenen Lebensgeschichten“ auseinanderzusetzen. Die Lernsets enthalten didaktische Handreichungen, Arbeitsaufträge, Darstellungstexte und Quellenmaterialien zu unterschiedlichen Aspekten rund um das Thema Kunstraub im Nationalsozialismus.
Die Materialien sind anschlussfähig für die Fächer Geschichte, Kunst, Sozialkunde und Ethik und geeignet für Schüler:innen ab der 9. Klasse. Sie sind unter der Lizenz CC BY NC ND frei nutzbar.
